Sado/Maso oder kurz S/M

Es geht bei allen S/M-Praktiken um Macht und Unterwerfung. Dazu gehört Sex mit Gewaltaktionen, die Schmerzen verursachen.
Man benutzt beim S/M-Sex Accessoires wie Knebel, Fesseln, Peitschen und Ruten sowie bestimmte Kleidungen aus Leder, Latex oder Gummi.

In Rollenspielen geht es nicht nur um körperliche Qualen, sondern auch um psychische Erniedrigung.

S/M ist nicht abartig, wenn alle Beteiligten sich freiwillig dazu hingeben, verantwortungsbewusst damit umgehen und sich einvernehmlich auf Regeln einigen, die dann auch nicht überschritten werden.

Normalerweise sind freiwillige S/M-Praktiken unter Erwachsenen nicht strafbar. Kommt es jedoch – trotz Einwilligung – zu (schweren) Körperverletzungen, so ist die Tat nach § 228 dann strafbar, wenn sie gegen die guten Sitten verstößt. Was unter “guten Sitten” zu verstehen ist, ist natürlich Auslegungssache und abhängig von den beteiligten Personen, der Zeit und sogar dem Ort in Deutschland, wo ein derartiges Verfahren anhängig ist.

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