Was ist Trampling?
„Ich schlafe auf einem roten Latex-Laken. Mein nackter Körper wurde mir mit Folie eingeschnürt. Meine Frau gönnt mir keine Ruhepause. Sie weckt mich auch nachts um 3.00 Uhr, wenn sie will.
Sie hat sich ihre Riemensandalen mit den schweren, klobigen und hohen Absätzen angezogen. Sie hält mir ihren Lederschuh unter die Nase und drückt dann mit der Schuhspitze gegen mein Kinn. Sie presst stärker und erzwingt somit, dass ich mein Gesicht zur Seite drehen muss. Ich soll sie nicht ansehen. Sie drückt mein Unterkiefer nach unten. So öffnet sich zwangsweise mein Mund. Ihre Zehen spielen mit meiner Zunge. Ihr Hacken bohrt sich gleichzeitig in meine Achselhöhle hinein.
Jetzt wandert sie mit ihrem Fuß tiefer zu meinen Brustwarzen, in die sofort das Blut schießt. Sie wird mit ihren Hacken gegen meine Nippel treten, sie reiben und sie in meinen Körper hineinpressen. Ich werde es wieder lieben!“
Männer wollen beim Trampling von Frauen „bestiegen“ und „begangen“ werden. Sie wollen so das starke Gewicht dominanter Weiblichkeit auf ihren Körpern spüren.
Wer sich jetzt vorstellt, dass man plump und stillos auf andere drauflatscht, liegt falsch. Trampling vollzieht sich subtiler und vielschichtiger.
Beim Trampling checkt man ab, wie belastbar der devote Partner ist. Seine Schmerzgrenzen werden ausgelotet und stetig ausgeweitet. Man tritt von weniger empfindlichen Stellen zu immer empfindlicheren…
Bei den Belastbarkeitsgrenzen der Sub-Partner gibt es große individuelle Unterschiede. Jeder spürt den Partner auch bevorzugt an anderen Körperstellen. Manche lassen sich gern auf den Brustkorb oder Bauch steigen, andere auf die Rückseite der Oberschenkel. Trampling in extremer Form wäre, wenn sogar die männlichen Weichteile wie Hodensack, Eichel oder Poloch von Füßen oder Schuhen bearbeitet werden würden. Das alles ist nicht nur eine Frage der Vorliebe, sondern der Gewichts- und Größenverhältnisse der Partner.
Trampler begehen Tabubrüche. Wichtig sind darum die psychologischen Komponenten: Einer liefert sich aus, er weiß nicht, wo es im nächsten Moment weh tun und wie er diesen Schmerz erleben wird. Der am Boden liegt, fühlt sich schmutzig und minderwertig – wie Dreck! Experten vermuten dahinter auch eine Sehnsucht nach dem Tod. Im Extrem-Fall wird der devote Partner zu Staub, der zertreten wird …
Was für eine Macht für den dominanten Partner!
Zudem gibt es beim Trampling eine klare Rollenverteilung, die sich während der Sex-Session nicht ändert. Im Gegensatz zu vielen anderen Sex-Praktiken, wo die Partner jederzeit in die jeweils andere Rolle schlüpfen könnte: Hier sind in der Regel Männer passiv, Frauen aktiv.
Hier kommen drei Beispiele, wie man Trampling gestalten könnte:
Natürlich: Der Partner lässt sich nur ganz vorsichtig, fast liebevoll mit weichen, nackten oder eingeölten Fußsohlen und Zehen massieren. Als Steigerung dessen, kann er zärtlichst betreten werden – für alle.
Edel: Die Frau trägt eine Korsage, Strapse und vor allem wunderschöne, hochhackige Pumps. Sie ist in dieser Art Rollenspiel eine Lady, die ihren minderwertigen Diener für ihre Lustzwecke benutzt – für Exzentriker.
Schmutzig: Hauptakteure sind hierbei ungewaschene und schweißige Käsefüße, den Rest überlassen wir an dieser Stelle Deiner Fantasie – für Ungenierte.
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