Die erotische Massage - Kunst der Verführung
Streicheln, streichen, kneten, walken, reiben, klopfen und vibrieren – das alles kann eine Massage umfassen. Der Masseur agiert mit Händen, Instrumenten und elektrischen Geräten.
Was ist so gut an Massagen?
Sie beleben und beruhigen den gesamten Organismus gleichermaßen. Sie verbessern die Durchblutung sämtlicher Körperbereiche durch das Freisetzen bestimmter Stoffe wie Histamin. Durch die Verschiebung von Gewebeflüssigkeit wird eine Veränderung des Ionen-Milieus (z. B. Entschlackung) erreicht und unsere verkrampften Muskeln entspannen sich. Über Nervenreflexe hat das eine Fernwirkung auf innere Organe, das Gefäßsystem und den Stoffwechsel. Massagen bringen also innere Organe und unsere Immunabwehr in Fahrt und machen auch noch den Kopf frei von Verspannungs-Schmerzen. Sie helfen auch bei Katerschmerzen, Müdigkeit und Muskelkater.
Weiterhin erhöhen sie die Schweißabsonderung und verbessern damit die Ausscheidung von Schadstoffen. Trockene und schuppige Haut wird entfernt - eine Frisch-Zellenkur für die Haut.
Partnermassagen sind Streicheleinheiten für Körper und Seele. Dabei geht es darum, sich fallen zu lassen und den Geliebten mit den Händen neu zu entdecken. Viel Haut- und Körperkontakt fühlt sich einfach toll an und tut jedem gut. Erster Übungsplatz für den Partner sind Rücken, Po und Beine – dann kommen erst die empfindlicheren Stellen, wie die Brüste. Die meisten mögen sanfte, langsame Bewegungen und ständigen Körperkontakt. Spannend ist es zu erleben, was passiert, wenn nie direkt, sondern um die Lust-Zentren herum massiert wird…
Lippen, Haare und Bauch einsetzen: Auch wenn das Wort “Massage” von dem lateinischen Wort für “Hand” abgeleitet wurde, sollte bei der erotischen Massage der ganze Körper zum Streicheln, Berühren und Stimulieren benutzt werden. Lassen Sie sich von Ihrem Partner ein paar Mal pro Woche den Rücken- und Schulterbereich durchkneten!
Idealer Zeitpunkt für eine Ganzkörpermassage: nach dem Saunen oder Baden.
Die Kombination aus Berührung, Duftölen und Musik steigert das erotische Empfinden und erweitert das sexuelle Bewusstsein.
Düfte
- Ja nach Belieben kann geruchsloses oder mit Duftstoffen versetztes Öl benutzt werden, sogar pflanzliches Salatöl ist geeignet. Welcher Duft eignet sich wofür?
Für Aktivität und Elan:
- Rosenholz, Kiefer und Zitrusfrüchte
Gegen Stress:
- Aprikosenkernöl in Kombination mit Mandel-, Avocado-, und Olivenöl.
Für erotische Stunden:
- Warme Massageöle Sandelholz, Bergamotte, Patchuli, Ylang-Ylang und Jasmin
Durch geeignete Öle kann die Ernährung der Haut verbessert werden. Weizenkeimöl versorgt die Haut zum Beispiel mit Vitaminen.
Gegen trockene Haut
- Mandel- oder Olivenöl
Für normaler Haut
- Sonnenblumen- oder Maisöl
Gegen fettige Haut
- Nuss- oder Leinsamenöl
Stets kaltgepresste Öle verwenden!
Was gehört zu einer guten Massage dazu?
- Der Raum: warm und ruhig gelegen.
- Die Unterlage: eine kuschelige Decke auf dem Fußboden oder ein von allen Seiten gut zugängliches Bett.
- Zubehör: ein paar große Handtücher fangen das verlaufende Öl auf
Die Massage-Tabus:
Auf keinen Fall darf Druck auf die Wirbelsäule ausgeübt werden Generell nicht die Knochen, sondern die Muskeln massieren Hände weg von Schwellungen, Nieren oder Augen!
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