Barebacking, Barback Sex unter schwulen Männern
Es gibt organisierte Barebacking-Partys in Clubs oder Privatwohnungen, auf denen sich schwule oder bisexuelle Männer treffen, um ungeschützten Anal-Verkehr miteinander haben. Dahinter steht der Wunsch nach intimer Nähe und nach inniger Verschmelzung mit dem Sex-Partner.
Ursprünglich wurden diese Partys von und für HIV-Positive veranstaltet – damit sie ohne Angst vor Zurückweisung Sex haben können und nicht immer mit dem bedrohlichen Gedanken konfrontiert sind andere eventuell anzustecken. Doch auch für HIV-Positive ist Barebacking nicht ungefährlich, denn sie können sich mit anderen, neuen Virus-Stämmen anstecken.
Mittlerweile werden Barebacking-Partys auch von Ungetesteten und HIV-negativen Männern besucht. Sie nehmen dabei das Risiko einer HIV-Infektion in Kauf oder wollen sich sogar – aus welchen Gründen auch immer – bewusst anstecken. Psychologen geben verschiedene Gründe für dieses Verhalten an: Todessehnsucht, Sex-Sucht, die immer neue Kicks verlangt oder masochistische Veranlagungen.
Doch wie häufig diese Partys stattfinden und ob es wirklich so viele Anhänger – dieser im Zeitalter von Aids – sehr fragwürdigen Sex-Feste – gibt, ist schwierig zu ermitteln.
„Barebacking“ heißt frei aus dem Englischen übersetzt: “beim Rodeo reiten ohne Sattel” oder “nackter Rücken”.
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