Bordelle und Huren!
Aus dem niederländisch-französischem Raum stammt das Wort “Bordell” und bedeutet wörtlich übersetzt lediglich “kleine Bretterhütte”. Diese befanden sich früher häufig vor den Toren der Stadt und alleinstehende Frauen die dort lebten offerierten Ihre Körper Herren aus der Stadt.
Die ersten Bordelle wurden bereits im antiken Athen nachgewiesen. Das größte Bordell der Welt bestand wahrscheinlich um 1500 im spanischen Valencia. Edle Luxus-Bordelle entstanden im 18. und 19. Jahrhundert in London und Paris. Ein Puff am anderen reiht sich noch heute in der berühmten Herbertstraße, auch die “rote Meile” genannt,  in Hamburg. Häufig werden Bordelle auch unter der Bezeichnung eines Sauna-, oder Partnerclubs aufgeführt. Bis heute ist das betreiben eines Bordells eine rechtliche Grauzone in Deutschland.
Es gibt es viele Bezeichnungen für ein Bordell, unter anderem Puff, Hurenhaus, Modell-Wohnung, allein gemeinsam ist die dort ausgeführte Tätigkeit, nämlich das älteste Gewerbe der Welt, die Prostitution.
Warum Frauen sich prostituieren ist völlig unterschiedlich. Es gibt Frauen die dies vollkommen freiwillig tun und andere die dazu gezwungen werden. Gerade Frauen aus Osteuropa werden häufig von Schleusern nach Deutschland gebracht und hier zur Prostitution gezwungen.
Welche Preise der Mann zu zahlen hat, hängt ganz von seinen Wünschen und finanziellen Möglichkeiten ab. Vom kleinen Quickie auf dem Strassenstrich für 50 Euro bis hin zur exquisit ausgestatteten Domina Wohnung mit allen Extras für 1000 Euro ist alles zu finden.
Prostituierte werden häufig als Huren oder Nutten bezeichnet, aber auch Frauen, die oft wechselnde Partner haben, werden schnell mit diesen Titeln bedacht. Die Gründe, warum sich die Frauen prostituieren, sind unterschiedlich. Am häufigsten ist die Kombination,  einer finanziellen Schräglage und der drogenabhängig zu sein. Besonders Frauen werden von Männern mit Gewalt zu diesem Geschäft gezwungen.
Seit Ende der 80ger Jahre gibt es eine “Hurenbewegung”, die sich für die Rechte der Frauen einsetzen, die ihren Körper für Geld verkaufen. Organisationen wie „Hydra“ und „HWG“ versuchen, sich für die Rechte von Huren stark zu machen. Prostitution ist in Deutschland nicht mehr sittenwidrig.
