Die Periode der Frau - Zeichen für Fruchtbarkeit und Gesundheit

Folgendes spielt sich im Körper der Frau während der Periode ab:
Die Gebärmutter ist zur Aufnahme und Entwicklung des befruchteten Eies bestimmt.
Zu Beginn der Periode löst sich die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut ab. Dabei zieht sich die Muskulatur der Gebärmutter zusammen und unterstützt die Abtrennung. Die so abgelösten Teile vermischen sich mit Blut. Ungefähr 50 ml Menstruationsflüssigkeit scheidet so die Frau jeden Monat aus. In dieser Phase kann es zu Schmerzen im Unterbauch kommen. Menstruationsblutungen dauern normalerweise zwischen drei und sieben Tagen.

In der nächsten Phase baut sich die oberste Schicht der Gebärmutterschleimhaut wieder auf. Gesteuert wird diese Neubildung durch Östrogene, die das Follikel im Eierstock ausschüttet. Die Östrogene gelangen über die Blutbahn an die Gebärmutterschleimhaut. Wie bei einer Pflanze, die neue Wurzeln bildet, sprießen dann neue Blutgefäße. Auch die Schleimhautdrüsen beginnen wieder zu wachsen. Circa am 14. Tag erreicht der Östrogenspiegel im Blut eine bestimmte Konzentration. Ist die erreicht, beginnt eine starke Ausschüttung von luteinisierenden Hormonen. Das wiederum löst den Eisprung aus.

Beim Eisprung (Ovulation) platzt ein reifes Eibläschen im Eierstock. Das Ei wird von den Fangarmen des Eileiters aufgenommen und zur Gebärmutter weitertransportiert.
Aus den Resten des Eibläschens im Eierstock bildet sich der sogenannte Gelbkörper, ein die Gebärmutterschleimhaut beeinflussendes Hormon, das Progesteron, absondert. Die Gebärmutterschleimhaut wächst daraufhin immer weiter, wird aufgelockerter und saftreicher und ist so zur Einbettung des Eies bereit. Kommt es jetzt zur Befruchtung, erhält sich der Gelbkörper über die Schwangerschaft hinaus bis nach Beendigung der Stillzeit und verhindert durch sein Progesteron das Reifen einer der nachfolgenden Eizellen. Bleibt die Befruchtung jedoch aus oder ist die Stillzeit beendet, stirbt der Gelbkörper ab, so dass das Östrogen des nächsten heranreifenden Eies wieder wirken kann. Beim Untergang des Gelbkörpers stößt sich die Gebärmutterschleimhaut dann wieder unter der Menstruationsblutung ab. Unter dem Einfluss von Östrogen baut sich eine neue Schleimhaut auf, und der Menstruationszyklus beginnt von Neuem.

Jede Monatsblutung zeigt, dass man nicht schwanger ist.

Die Vorgänge im Eierstock, die Eireifung, der Eisprung und die Gelbkörperbildung sowie die Hormonbildung werden von den gonadotropen Hormonen der Hirnanhangdrüse gesteuert.

Die Menstruation tritt außer beim Menschen nur noch bei den Affen auf.

Und so erklärt 8-Klässler Hannes K. die Periode:
Warum ist der Menstruationszyklus hormongesteuert? Weil die Natur es so vorgesehen hat und die Frau es sowieso nicht steuern kann, übernehmen das die Hormone.

Und so Roman:
Im Kopf ist ein Glückshormon das den Menstruationszyklus steuert. Das heißt wenn eine Frau für längere Zeit überglücklich ist. Ist auch immer ein Ei in der Gebärmutterschleimhaut vorhanden.


Auch was zu sagen?