Archiv für Februar, 2009

Der Po – von Erotisch bis Analsex!

Freitag, 20. Februar 2009 at 16:33

Po leitet sich vom Lateinischen Podex ab.

Geiler Po Der Po hat eine große erotische Bedeutung. Er erzeugt Phantasien und kann sexuell stimulierend wirken. Das wird unter anderem darauf zurückgeführt, das unsere Vorfahren auf allen Vieren gingen. Durch diese Körperhaltung war der Po eine gut sichtbare sexuelle Reiz-Zone. So wurde auch der Geschlechtsverkehr fast immer von hinten vorgenommen. Das ist im Unterbewusstsein der Menschen bis heute erhalten geblieben.

Frauen lieben es bei Männern klein und knackig. Männer mögen es mal weich, ausladend und rund; mal klein, knackig und fest.

Der Frauen-Po ist von ausgeprägter als der des Mannes. Er vergrößert sich während des Überganges vom Kind zur Frau oft um rund 30 Prozent. Beim Mann dagegen wird während der Pubertät nur die Gesäß-Muskulatur fester und kraftvoller, ohne dass sich der Po gravierend vergrößert.

Der Po ist ein relativ belastbarer Körperteil. Er lädt förmlich dazu ein auf ihm kleine Klapse zu verteilen, sanft gekniffen zu werden oder eine kräftige Massage erteilt zu bekommen Nervenbahnen verteilen die Stimulation im ganzen Körper. Zum Gesäß gehört auch das Po-Loch. Manche finden es erregend gerade diese Körperöffnung zu lecken, fingern, penetrieren oder zu fisten (Analsex).
(s. auch Rosette und Rimming) Nicht nur Brüste, sondern auch hängende Pos werden durch Schönheits-OPs in Wunschform gebracht. Je nach Bedarf wird entweder Silikon ins Hinterteil hineingespritzt oder Fett abgesaugt. Um hinten rum alles in Top-Form zu bringen, kommen sogenannte Wonderbras in Mode. Mit diesen Push-up Slips werden schlaffe Hinterteile hoch- und zusammengedrückt. Schon in allen Jahrhunderten wurde der Allerwerteste auch in der Mode betont: mal durch knallenge Jeans oder mit aufgerüschten Riesenschleifen. Den Po zieren mittlerweile besonders oft kleine Tatoos. Es gibt bereits sogar Schönheits-Wahlen für die schönsten Hinterteile.

Die kleinen Fältchen rund um den Darmausgang haben Ähnlichkeit mit einer Blume. Daran zu lecken und damit zu spielen, ist in der Schwulenszene schon lange verbreitet. Da die Zone bei jedem Menschen eine sehr empfindliche Region ist, entdecken auch immer mehr heterosexuelle Paare die Stimulation der Rosette, um ihr Liebesspiel zu bereichern.

Rosette klingt in jedem Ohr angenehmer als Arschloch oder Darmausgang …

Die Beschreibung dieses ganz speziellen Körperteils klingt in anderen Lexika ziemlich nüchtern, da steht oft nur: Das Gesäß ist die untere Fortsetzung des Rückens, wo auf den Sitzbeinen des Beckens die paarigen Wülste des großen, mittleren und kleinen Gesäßmuskels aufsitzen.

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Rimming – Die Rosette lecken

Freitag, 13. Februar 2009 at 13:41

Rimming irimming.gifst ein Englisches Wort für Oral-Verkehr am Po des Partners. Dabei wird die Rosette des Partners oder der Partnerin mit der Zunge stimuliert. Man leckt also anal. Durch die vielen Nervenenden in der Rosette wird hierbei der Sexpartner stark stimuliert. Oftmals auch als Vorbereitung auf den Analsex praktiziert.
Voraussetzung dafür: gute Körperpflege! Zu empfehlen sind deshalb vorheriges Waschen und eventuell eine Darmspülung. Wer immer noch Angst vor Unsauberkeit hat, sollte am besten die Haare in diesem Bereich entfernen.
Trotz aller hygienischen Vorbereitungen besteht die Gefahr, sich mit Darm-Bakterien oder Hepatitis anzustecken. Um das zu vermeiden, gibt es spezielle Kondome. Das HI-Virus wird durch Rimming nicht übertragen.

Besonders Schwule verwenden diese Bezeichnung in Kontakt-Adressen und in Chats, um ihre Vorliebe auszudrücken. Je nach Passion lässt man sich „rimmen“ oder „rimmt“ selbst oder man wechselt sich ab.

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Porno, Pornodarsteller und wie läuft ein Pornodreh?

Montag, 2. Februar 2009 at 07:10

Pornodarsteller sind alle naturgeil und brauchen es immer. Die Männer müssen ein Riesenrohr haben. Zudem können sie stundenlang und spritzen auch mehr, weiter und öfter ab. Pornodarstellerinnen müssen alle eine schlechte Kindheit gehabt haben. Wie sie sich vor der Kamera geben, so sind sie auch in echt. Und was sie da alles Geiles treiben, treiben sie auch privat. Je lauter sie stöhnen, um so besser ist der Typ und je bombastischer der gemeinsame Orgasmus.
Am Set koksen alle zusammen. Und die Männer schlucken zudem noch Viagra & Co. Das sind unsere Vorstellungen von Pornofilm dreh. Doch wie ist der wirklich?

Wäre ich ein guter Pornodarsteller? Für wen ist so ein Job geeignet? 
Für Typen, die das Sex-Geschäft intellektuell durchblicken und die dafür gestrickt sind wie Kelly Trump  und Till Kraemer. Wie sie muss man sexhungrig sein, eine exhibitionistische Ader haben, im Einklang mit seinem Körper leben und schnell mit anderen intim werden können. Männer dürfen zudem keine Erektionsprobleme haben. Zu kleine Schwänze sind nicht förderlich, aber auch kein Hindernis. 

Die Hauptbestandteile aller Pornos sind eine kurze Einstiegsszene, die Penetration und ein sichtbarer Cumshot. Natürlich wird jedes Mal etwas hinzugefügt. Ein Trend ist zum Beispiel, Pornos immer härter zu machen – durch Analverkehr oder Doppelpenetrationen: einen Schwanz in der Muschi und einem im Po oder gar zwei im Po. Und immer mehr Leute rammeln auf einmal. 
 
Es wird weicher und liebevoller – oder ganz anders. In Pornos wird dann zum Beispiel gezeigt, wie sich Amateure in Castings zum Profidarsteller poppen wollen wie in „Frl. Rottenmeier“-Filmen von „Muschi-Movie“. Es gibt zudem Nachahmungen von Mainstreamfilmen wie „Herr der Ringe“ als erotische Komödie oder Märchen, in denen sich sieben Männer mit einer blassen Schwarzhaarigen vergnügen.

Beim Porno geht es nicht darum, ob die Darsteller Spaß haben, sondern ob es so aussieht. Der Zuschauer muss auf seine Kosten kommen. Pornostar Tera Patrick und andere Profi Pornodarsteller fummeln zwar vor der Kamera am Partner-Po oder lassen sich anal nehmen, aber in echt finden sie das eklig. 

Und? Sind die Orgasmen der Frauen im Porno echt?
Die meisten nicht, aber manche ja. 

Generell werden beim Pornofilm persönliche Grenzen immer weiter nach hinten verschoben. Erst drehen die Pornodarsteller vielleicht nur mit ihrem eigenen Partner und haben nur Vaginalverkehr. Im nächsten Video probieren sie es doch anal. Und dann treiben sie es mit einem anderen Darsteller, bevor sie zum Gangbang übergehen. Oder sie machen Homo-Sex, obwohl sie nicht homosexuell sind. Penny Flame wäre ein Beispiel dafür. 

Und da Geschmäcker verschieden sind, werden in Pornos alle erotischen Vorlieben bedient: SM, Fetische, Homosexuelles, große Busen, schwarze Darsteller usw.

Auf dem Markt müssen sich Hochglanz-Hardcorestreifen, die mit Riesenaufwand in traumhafter Kulisse mit professionellen Leuten gedreht wurden, durchsetzen, gegen die Privatsexclips von Mandy und Ronny aus Sachsen, die auf ihrem braunen Sofa vor ihrer schwarzen Anbauwand bei angeschalteter WebCam poppen. Im Internet gibt es viele dieser kleinen Privat-Clips. Entweder wurden sie aus DVD-Filmen geschnitten, oder von Amateuren oder Profis ins Internet gestellt.

Im Altgriechischen bedeutet Pornographie die „Darstellung von Huren“. 
Heute verstehen wir darunter, dass man im Gegensatz zu Softcore-Filmen explizit die Geschlechtsorgane, wie den erigierten Schwanz und die Vagina sieht.

 

Und wie läuft es hinter den Kulissen beim Pornofilm ab?

Die Gefahr von sexuell übertragbaren Krankheiten wird heruntergespielt. In den USA sind HIV-Tests nötig, um in Pornos mitspielen zu dürfen. Doch ein Test schützt nicht vor Ansteckung, sondern Kondome. Wer einen negativen Test vorlegt, darf auch ohne Gummi poppen. Darren James, ein alter Hase im Pornogeschäft, mit dem auch bereits Katja Kassin drehte, wurde 2004 positiv getestet – nachdem er außerhalb der Staaten in Brasilen unsafe verkehrte. Daraufhin wurde eine Liste erstellt: Zehn Frauen, die wiederum mit 50 Männern Sex hatten, könnten sich im Schneeballsystem mit dem todbringenden Virus angesteckt haben. Porno-Neuling Lara Roxx hat es dann tatsächlich getroffen …

Unter den tschechischen Pornodarstellern grassierte im Sommer 2007 eine Syphiliswelle. Etwa 21 Darsteller in der Prager und 26 in der Pilsener Szene kämpften mit der Krankheit. Das Ausmaß war so groß, dass sich das tschechische Gesundheitsamt damit auseinander setzen musste …

Neben dem erhöhten Krankheitsrisiko stellt sich die Frage: Mögen Darsteller was sie da am Set machen? 
Die Antwort ist: manches ja und manches nicht. 
Wer also mit dem Gedanken spielt, vor die Kamera zu treten, sollte zusehen, dass er sich von vornherein nicht zu Dingen überreden lässt, die er nicht möchte. Und welche Dinge das sind, sollte man sich vorher sehr genau überlegen, um nicht von Produzent oder Regisseur überrumpelt zu werden und dann doch die eigene Grenze zu überschreiten. Ein Zurück gibt es nicht. 

Ich bin mir nicht sicher, was man seiner Seele antut, wenn man seinen Körper dauerhaft auf diese Weise fordert. Meiner Meinung nach müssen verletzende Spuren bleiben. Als interessantes Beispiel fällt mir da Annie Sprinkle ein. Sie wurde nach ihrem Karriere-Ende lesbisch. Ihre Freundin muss um Erlaubnis fragen, wenn sie ihre Brüste berühren möchte. Zu viele Männerhände haben sie zu oft ungefragt angegrabscht. Trotzdem gab Annie in Vagina-Shows Tipps für eine bessere Orgasmusfähigkeit der Frau – und jeder durfte dabei ihre Möse anfassen.

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