Archiv für August, 2008

Die Östrogene - das weiblichkeits Hormon

Freitag, 8. August 2008 at 07:21

Östrogene werden im Eierstock, dem Mutterkuchen und der Nebennierenrinde der Frau gebildet. Sie sind maßgeblich an der Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut, dem Wachstum der Brust und an der Ausbildung anderer sekundäre Geschlechtsmerkmale, wie der hohen Stimme und der Verteilung des Fettes, beteiligt. Das Hormon ist für den normalen Ablauf des Menstruationszyklus verantwortlich.

Während der Schwangerschaft steigt die Östrogen-Bildung im Körper und regt damit die Milchproduktion an. Östrogene stimulieren die Knochenreifung, senken den Cholesterinspiegel und führen zu vermehrter Wassereinlagerung im Gewebe. Klinisch verwendet werden sie als Bestandteil der “Pille”, bei der Beseitigung von Monats-Beschwerden und bei bestimmten Tumoren.

In der hormonalen Ruheperiode, also im Kindes- und Greisenalter, ist das Gewebe durch Mangel an diesem weiblichen Geschlechtshormonen auf wenige Zellschichten reduziert und büßt damit die mechanische und biologische Schutzfunktion ein. Das kann unter anderem zum Erschlaffen der Haut bis hin zu Knochenschwund führen.

In geringen Mengen sind Östrogene auch in männlichen Keimdrüsen nachweisbar, sowie in einigen Pflanzen, wie im Granatapfel oder in Weidenkätzchen.

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Lesben - Heisser Sex zwischen Frauen

Mittwoch, 6. August 2008 at 11:16

Die Bezeichnung “Lesben” stammt von der griechischen Insel Lesbos, auf der in der Antike die bekannte lesbische Dichterin Sappho lebte. Deshalb spricht man bei weiblicher Homosexualität auch von sapphischer Liebe. Etwa 600 v. Chr. lebte die Dichterin in einer Gemeinschaft junger Frauen und gründete eine Schule in der sie die Mädchen in den schönen Künsten und in der Liebe unterrichtete.

Sex zwischen Frauen regt oftmals Männer-Phantasien an, beflügelte Dichter, Maler und Musiker. Doch wirkliche Lesben haben wenig mit den Klischeebildern dieser Sexphantasien gemein, die beispielsweise in Pornofilmen speziell für heterosexuelle Männer erzeugt werden.

Es gibt lesbische Beziehungen, in denen geschlechtsspezifische Rollenmuster angenommen werden. Das heißt, eine Frau übernimmt den eher männlichen Part. Die „Butch“ oder „LKW-Lesbe“ will nicht den gängigen Schönheitsidealen entsprechen, auf die besonders Männer abfahren. Sie tragen deshalb kurze Haare, kein Make-up, Karohemden mit Lederwesten und hosen mit oftmals weit geschnittenen Beinen. Das Gegenstück dazu ist die „Femme“ oder „Lipstick-Lesbe“, die bewusst ihre Weiblichkeit auch mit ihrer Kleidung nach außen zur Schau trägt.

Eine neue Generation von jungen Lesben will nicht irgendwelche Klischees bedienen und Schubladen-Denken vermeiden. So versuchen sie sich nicht mehr durch Äußerlichkeiten abzugrenzen. Die meisten lesbischen Beziehungen funktionieren ohne festgelegte Rollenmuster. Je nach Vorlieben und Charaktereigenschaften werden ganz individuell und je nach Situation mal männliche und weibliche Verhaltensmuster angenommen.

Hierbei muss unbedingt darauf verwiesen werden, dass sich gerade jetzt geschlechterspezifische Rollenmuster auflösen und verändern. Was gestern als typisch weiblich galt, muss morgen längst nicht mehr so gesehen werden. Je nach Gesellschaftsordnung, Region oder Zeit-Epoche sind die Vorstellungen von typischer Weiblichkeit und Männlichkeit ohnehin sehr verschieden.

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Doktor-Spiele - Geile Krankenschwester oder versauter Arzt?

Montag, 4. August 2008 at 15:12

Es geht bei diesen Sex-Spielchen darum, sich sexuell zu stimulieren, indem man sich gedanklich mit erotischen Krankenhaussituationen oder mit lustvollen Szenarien aus Arzt-Praxen anregt. Man versetzt sich deshalb in verschiedene Rollen: Arzt oder Krankenschwester, Patientin oder Pfleger, Ärztin oder Patient.

Meist wird hier der Körper des anderen untersucht. Das geschieht mit symbolträchtigen Utensilien - wie weißen Kitteln, Abhörgeräten oder einer Arzt-Liege.
Sich dem anderen auszuliefern oder den anderen intensiv zu erkunden, macht unter anderem den Lustgewinn aus.

Dieses neugierige Erkunden spielt auch eine große Rolle bei den Doktorspielen in der Kindheit. Im Laufe des zweiten Lebensjahres weiß das Kind, dass es zwei verschiedene Geschlechter gibt und zu welchem es selbst gehört. Es kann äußerliche Geschlechtsmerkmale zuordnen.

Kindergartenkinder interessieren sich dafür, wie sie selbst und andere beschaffen sind, wo Unterschiede und Gemeinsamkeiten liegen.

Motiviert durch die Frage: Ist bei mir alles in Ordnung?

Im Vorschulalter erforschen Kinder ihren eigenen Körper und den der anderen vor allem bei Doktorspielen. Mädchen entdecken Penis und Hoden, während Jungs die Vagina untersuchen. Das Kind wird sich seiner Geschlechterrolle bewusst. Doktor-Spiele werden zunehmend uninteressant, wenn sie die wichtigsten Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen selbst herausgefunden haben.

Doch gerade in der Kindheit als lustvoll empfundene Situationen oder Praktiken bleiben im Gehirn verankert, und man versucht diese im Erwachsenenalter auszuleben. Kinder sind sexuelle Wesen. Doch ihre Sexualität unterscheidet sich grundlegend von Erwachsenen: Sie können Zärtlichkeit, Sinnlichkeit und Sexualität nicht voneinander trennen. Für sie steht die Freude über angenehme Gefühle im Vordergrund. Hinzu kommt ihr Forschungs- und Erlebnisdrang. Beispiel: Für ein Kind ist es ebenso lustvoll, an sich herumzuspielen oder sich überall mit Spaghettisoße zu beschmieren.

In Doktor-Spielen drückt sich der Wunsch nach Zärtlichkeit und Geborgenheit aus. Begehren, Befriedigung, Leidenschaft, körperliche Vereinigung und Fixierung auf Genitalien – all das gibt es im Gegensatz zu den Erwachsenen - in der Welt von Kindern noch nicht.

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Der Keuschheitsgürtel - Fremdgehen unmöglich!

Sonntag, 3. August 2008 at 01:01

Die ersten Gürtel tauchten um 1400 in Padua und Florenz auf daher nennt man ihn manchmal auch Florentiner Gürtel. Ehemänner schlossen zu damaligen Zeiten diesen Keuschheitsgurt um den Unterleib Ihrere Ehefrau, um Ihr das Fremdgehen so zu erschweren. Doch Untreue lässt sich damit natürlich nicht komplett  verhindern. Trotz Keuschheitsgürtel sind verschiedenste Sex-Praktiken möglich – ausgeschlossen ist lediglich der vaginale Geschlechtsverkehr aber auch damals waren die Frauen wie auch die Männer sehr einfallsreich wenn es darum ging Ihre Lust zu befriedigen.

Interessant ist dabei der Aspekt, dass Fremdgehen zu damaligen Zeiten allein mit vaginalem Geschlechtsverkehr gleichgesetzt wurde. War die Treue im Kopf und im Herzen im Mittelalter weniger wichtig? Wir werden es wohl nicht erfahren.

Heute sind die Keuschheitsgürtel ein reines Sex-Spielzeug. Gerade in S/M-Kreisen werden sie für die Sklaven wie auch Sklavinnen benutzt. Der dominante Part bestimmt, wann sich der Sklave / die Sklavin aus dem beengenden Stück befreien darf und sich endlich die versprochene Befriedigung verschaffen kann, indem er oder sie wieder  an die intimsten Stellen (Penis oder Vagina) herankommt…

Bei Männern wird der Penis in eine Art Rüstung aus Leder oder Eisen eingezwängt. In Internet gibt es viele Anbieter dieses ganz besonderen Kleidungsstückes.

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Der Dildo - Freudenspender nur für einsame Frauen?

Samstag, 2. August 2008 at 00:42

Frauen und auch (!!!) Männer können dieses Sexspielzeug zur vaginalen wie auch analen Stimulierung benutzen, während der Selbstbefriedigung oder als Teil des gemeinsamen Sexspiels mit Partnern.

Mit einem Dildo zum Umschnallen (auch Strap-On genannt) können auch Frauen ihre Männer oder Lesben ihre Freundinnen penetrieren. Dildos mit zwei verdickten Enden - die meist wie die männliche Eichel beschaffen sind - eigenen sich für die gleichzeitige anale und vaginale Stimulierung bei der Selbstbefriedigung oder für das gleichzeitige penetrieren in eigene Körperöffnungen und in die des Partners.

Noch immer denken einige, wenn Männer sich anal stimulieren, sind sie schwul - das ist vollkommener Blödsinn! Der Anus des Mannes ist sehr sensitiv und kann zu wahren Orgamsusexplosionen führen wenn er korrekt und einfühlsam massiert und gefingert oder halt auch gefickt wird!

Dildos können aus verschiedenen Materialen wie Gummi, Stahl oder Leder bestehen. Sie gibt es in Sex-Shops oder direkt beim Versandhandel in den unterschiedlichsten Längen, Größen und Formen. Der Dildo sieht häufig  wie ein künstlicher Penis aus. Doch besonders Lesben finden das garnicht so erotisch. Für alle Dildo Liebhaberinnen gibt es mittlerweile sehr bunte und phantasievolle Objekte beispielsweise in der Form eines Delphins, eines Fingers oder auch einer Kerze. Je nach der  Form können auch unterschiedliche Körperteile und erogene Zonen gereizt werden. Wenn ein Dildo durch Batterien oder einen Motor selber schwingt oder rotiert, spricht man normalerweise von einem Vibrator. 

Um sich vor möglichen Infektionen zu schützen, zieht man am besten ein Kondom über das Sexspielzeug bevor man es benutzt. Besonders wenn man es abwechselnd in den Anus und in die Vagina stösst oder es von mehreren Partnern benutzt wird sollte man auf dieses kleine aber feine Detail achten! Dildos nur mit Seife abzuwaschen, macht sie nicht keimfrei. Desinfektionsmittel können dagegen die Schleimhäute der Genitalien und die Oberfläche des Lust-Spenders angreifen, hier ist also Vorsicht geboten.

Schon die alten Ägypter kannten künstliche Penisse aus Ton die extra handgefertigt wurden um den Liebesakt zu bereichern. Im 16. Jahrhundert gab es kunstvolle Glas-Dildos, an denen ein Ledersäckchen mit warmer Milch befestigt wurde. Durch Drücken auf das Ledersäckchen schoss dann die warme Milch aus der Spitze heraus und sollte so das abspritzen des Spermas nachahmen - ähnlich wie bei einem Samenerguss.

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