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Der kleine Tod - Orgasmus, Höhepunkt und Extase

Dienstag, 15. Juli 2008 at 14:21

WĂ€hrend des Orgasmus, der im Schnitt nur ca. 5 Sekunden lang dauert, laufen sehr komplexe VorgĂ€nge im Körper ab. Es kommt zu Muskelkontraktionen und Blutansammlungen im Genitalbereich. Herz- Puls- und Atemfrequenz erhöhen sich. Die BrĂŒste schwellen an und die kleinen Schamlippen werden dunkelrot. Bei Frauen verengt sich dabei die Möse, MĂ€nner ejakulieren meistens. Der Mann kann allerdings auch ohne Ejakulation einen Orgasmus erleben, aber nie ohne Orgasmus eine Ejakulation. Wenn er kommt, dann in mehreren kleinen SchĂŒben um sein Sperma abzuspritzen.

Frauen tĂ€uschen hĂ€ufig Orgasmen vor um Ihrem Sexpartner das GefĂŒhl zu geben das er gut ist. Viele MĂ€nner glauben daran, dass sie ihren Partnerinnen einen Höhepunkt verschaffen, als Frauen durch Geschlechtsverkehr auch tatsĂ€chlich zum Orgasmus kommen - denn das sind nur knapp 30 Prozent. Wenn die Frau beim Sex einen Orgasmus hat, wird sie auch leichter schwanger, da die dabei hervorgerufenen Kontraktionen die Spermien regelrecht in die GebĂ€rmutter – in ein befruchtungsfĂ€higes Ei - hineinsaugen. Nur wenige Frauen sind ĂŒberhaupt in der Lage, multiple (mehrere hintereinander) Orgasmen zu erleben. Studien haben gezeigt , dass der dritte Orgasmus von Frauen als am schönsten empfunden wird.

MĂ€nner brauchen ungefĂ€hr 20 Minuten Pause, um erneut zum Orgasmus kommen zu können. Kurz danach sind sie oft fĂŒr ein paar Minuten erschöpft und mĂŒde. Frauen haben danach eher ein das BedĂŒrfniss zu kuscheln und zu schmusen, da ihre Erregung viel langsamer abklingt als beim Mann, sodaß die Frau nach dem Orgasmus noch erregter ist als der Mann zu diesem Zeitpunkt. Da die Erregung auch vor dem Höhepunkt anders verlĂ€uft, erreichen MĂ€nner und Frauen nur recht selten einen gemeinsamen Orgasmus.

3 Hilfestellungen, um es zum gemeinsamen Höhepunkt zu bringen:

  • spritzt der Mann zu frĂŒh ab, kann er zwischendurch die Frau lecken oder fingern
  • nach dem 1. Sex wird eine 2. Sexrunde eingeleitet
  • der Jen-Mo-Punkt wird gedrĂŒckt
  • beim Masturbieren, ĂŒbt der Mann durch Konzentration den Samenerguss immer wieder kurz vorher zu verhindern

Orgasmen können schmerzlindernd wirken, da dabei Endorphine ausgeschĂŒttet werden. Sex ohne Orgasmus ist kein Problem, wenn es mal passiert. Doch auf die Dauer ist das sehr unbefriedigend. Anstatt sich einzublĂ€uen, Sex ist auch ohne Höhepunkt schön, sollten sie lieber mehr Zeit damit verbringen, sich selbst oder mit Hilfe ihres Partners, Sex-Spielzeugen, Masturbations-Techniken oder Ihrer sexuellen Phantasie einen Orgasmus zu verschaffen. Das bringt viel mehr Spaß.

Jeder Mensch empfindet seinen Höhepunkt anders: manche sind laut, andere still und in sich gekehrt, Wenige verfallen sogar in eine Art Trance. Menschen erleben Orgasmen auch bei der Masturbation, beim Petting oder ungewollt im Schlaf - in “Feuchten Sex TrĂ€umen”,

Ein vaginaler Orgasmus wird durch das eindringen des Penis und das stossen erreicht; ein klitoraler Orgasmus durch Reizung des Kitzlers. Besonders stark wird der Orgasmus einer Frau, wenn sie gleichzeitig penetriert und mit der Hand an der Klitoris gestreichelt wird.

Einen Orgasmus kann es auch geben, wenn man sich nicht bewegt, sondern nur die Becken-Muskeln spielen lĂ€sst: Nach dem Eindringen des Penis an- und entspannt die Frau ihre Vaginalmuskulatur - als wollte sie ihren Urin-Strahl stoppen – und der Mann schließt und öffnet seinen Po-Schließmuskel.

Orgasmusfördernd wirken:

  • im selben Takt wie der Partner atmen und denselben Sex-Rhythmus finden
  • seinen eigenen Körper durch Selbstbefriedigung genau zu kennen
  • seine Lust-GefĂŒhle freien Lauf zu lassen und Sex wirklich zu genießen

Wichtig ist auch die Partnerwahl. Man muss sich ĂŒber sexuelle Vorlieben austauschen können und diese auch teilen, wenn beide lieber aktiv und dominant sein wollen, kommt es unweigerlich zu Problemen. Je sensibler der Partner ist, um so besser kann er auf den anderen eingehen.

Abgelegt von G wie Geilheit
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