Die Gonorrhöe oder auch Gonokokken
Verursacht wird diese Krankheit durch Gonokokken. Diese Bakterien können zu heftigem Juckreiz und Ausflüssen führen.
Nach einer Inkubationszeit von 2-4 Tagen kommt es beim Mann zunächst zu einer schmerzhaften Entzündung der Harnröhre, bei der Frau zu eitrigem Ausfluss, da anfänglich nur der Gebärmutterhals betroffen ist. Anschließend können sich beim Mann die hintere Harnröhre, Harnblase, Vorsteherdrüse, Samenstränge und Hoden entzünden, bei der Frau die Harnblase und die Gebärmutter.
Sind beidseitig die Hoden bzw. Eileiter betroffen, besteht die Gefahr der Sterilität. In seltenen Fällen wird Tripper auch chronisch, wenn – über die Blutbahnen – die Erreger, Gelenkbeschwerden, Augen-, Bauchfell- oder Herzmuskelentzündungen hervorrufen.
Zur Diagnose dient der Nachweis der Gonokokken im Abstrich. Ärzte verschreiben daraufhin Antibiotika. Eine durchgemachte Gonorrhöe hinterlässt keine Immunität. Das heißt, man kann sich immer wieder anstecken.
Diese Krankheit ist meldepflichtig und wird durch das Gesundheitsamt kontrolliert, um das seuchenartige Ausbreiten zu verhindern.
Infizieren kann man sich durch Sex-Spielzeuge, Finger-, Oral, Vaginal- und Anal-Verkehr.